Mit Tierstimmen kann man interessante Didgeridoo-Sounds erzeugen, die fantasievoll wirken und vor dem geistigen Auge des Zuhörers Tiere erscheinen lassen. Die Aborigines erzählten Ihren Kindern auf diese Art Geschichten über den australischen Busch und seine Tierwelt. Deshalb wird das Didgeridoo auch "story telling instrument" genannt. Genau wie bei den Schreien ist es bei den Tierlauten, Tierstimmen wichtig, dass du sie in der Kehle erzeugst, wenn sie laut und deutlich klingen sollen. Wünscht du einen eher sanften Effekt, wie bei einer Taube, deren sanftes Gurren du nachahmen möchtest, dann erzeuge den Klang in der Brust. Du kannst Tierstimmen am besten vor dem Spiegel üben, da sich beim Erzeugen des Tiergeräuschs dein Mund nicht bewegen darf (wie bei einem Bauchredner).
Kookaburra (frisst gerne Giftschlangen)
Hör dir den MP3 Workshop an:
Walter meinte am 07.02.2009 um 17:28 Uhr:
Halsschmerzen
habe Probleme Tierstimmen und Schrei beim spielen umzusetzen ich bekomme davon nur Halsschmerzen ein helfender tipp wäre super
Richy (Admin) kommentierte am 07.02.2009 um 17:28 Uhr:
Hey Walter,
das hört sich nach zusammen geschnürtem Kehlkopf an. Gerade die ganz hohen Töne bekommt man ja nur mit der Kopfstimme hin, das heißt, der Resonanzraum für die Tonerzeugung ist dein Schädel. Meine Gesangslehrerin hat mich gelehrt, den Hals, bzw. Kehlkopf beim Singen eines sehr hohen Tons -auf zu machen- und den Kopf nicht nach unten abzuknicken. Das hilft auf jeden Fall. Ich kenne diese Schmerzen, wenn man mit aller Kraft und Gewalt einen hohen Ton versucht -herauszuquetschen- ...es funktioniert nicht.