Das sogenannte Didgeridoo heisst eigentlich Yidaki und ist das traditionelle Holzblasinstrument der australischen Ureinwohner. "Didgeridoo" ist nur eine Bezeichnung der britischen Siedler, die mit diesem Wort den Sound des Didgeridoo beschreiben wollten. Es besteht aus einem von Termiten ausgehöhlten Eukalyptusstamm, der noch etwas dünnwandiger gearbeitet und bemalt wird. Die normale Länge eines Didgeridoo beträgt ca. 120 cm aber es gibt auch wesentlich längere, die bei bestimmten Zeremonien gespielt werden. Yidakis sind spezielle Didgeridoos, die nur für traditionelle Rhythmen benutzt werden. Sie haben einen ganz bestimmten Sound, sind im oberen Drittel sehr schlank und haben meist eine weit ausladende "Bell", also ein breites unteres Ende. Auch das Verhältnis von Grundton und "Toot" (durch Überblasen) ist genau festgelegt. Didgeridoos klingen wie sie wollen und werden für moderne freie Rhythmen benutzt. Didgeridoo Infos als Knol-Artikel
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mit der Didgemachine
Bewege die Maus über die farbigen Flächen
Wenn du auf die grünen Schalter klickst startet ein Beat. Stop mit Rot.
Yidaki und Zeremonien
Man schätzt, dass das Yidaki bereits seit 50.000 Jahren den Hauptbestandteil der magischen Zeremonien der australischen Ureinwohner bildet. Bei spirituellen Zeremonien spielen immer drei Musiker zusammen:
der Yidaki-Spieler
ein Sänger
einer, der mit den Clapsticks den Takt angibt
Yidaki und Frauen
Im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung, das Yidaki sei für Frauen tabu gibt es jedoch auch weibliche aboriginal Meister im Yidaki spielen, die Männer unterrichteten. Das variiert auch von Stamm zu Stamm. Frauen spielen natürlich ein wenig sanfter als Männer, weil sie sich vom Temperament unterscheiden. Ich habe jedoch auch schon Frauen so kraftvoll spielen hören wie Männer.
Didgeridoo und Gesundheit
Als ich 1995 begann, das Didgeridoo zu spielen viel mir auf, dass ich danach immer so "aufgekratzt" war. Meine sonst so schön versteckten Emotionen (besonders Wut) flogen mir (und auch anderen) regelrecht um die Ohren. Das änderte sich dann nach 1, 2 Jahren und dann kam nur noch Freude und Begeisterung. Irgendwie, ich vermute durch die intensive Atmung, werden emotionale Strukturen in einem durch das Didgeridoo spielen aufgelöst und neu geordnet ... oder so ...
Ich weiss auch von Fällen, bei denen Asthma-Kranke und Extrem-Schnarcher durch das Didgeridoo spielen geheilt wurden. Auch Behinderte profitieren vom Didgen. Schleim kann sich besser lösen und abgehustet werden.
Matthias meinte am 28.02.2012 um 19:12 Uhr:
Didgeridoo Bambus aber Konisch
hallo.
ich sehe zwar bei jedem geschriebenen Thema "super Website" aber ich will es nocheinmal schreiben deine Website ist echt super.
Also ich spiele zur Zeit auf einem Bambus Didg. aber nicht konisch, jetzt hab ich ein Konisches Bambus Didg. gefunden und wollt mal fragen ob des auch nicht so gut ist oder ob des schon gut geht?
Liegt es den so sehr am Material oder an der bau Form?
Vielen dank schonmal
lg.Matthias
Richy (Admin) kommentierte am 29.02.2012 um 00:02 Uhr:
Haha, vielen lieben Dank Matthias :-) Es kommt natürlich auch auf die Maße des Didges an. Bambus ist halt problematisch weil es ein Gras ist und sehr leicht Risse kriegt. Ich habe mal eines zum Explodieren gebracht. Kein Witz. Aber wenn du es unbedingt kaufen willst dann setz dein Limit bitte bei 50 Euro. Mehr ist es nicht wert. Kannst mir auch ne Mail schicken, Email im Impressum.
Ramon meinte am 15.02.2009 um 17:24 Uhr:
Kurz und Knackig
Freut mich auf der Seite viel kurze und knackig präzise Informationen zu finden. Hatte selbst weit über 20 Jahre lang Asthma und bin jetzt quasi "Beschwerdefrei"; hauptsächlich dank Didgeridoo. Starte dazu jetzt eine Didgetherapiegruppe in einer psychosomatischen Klinik.
Richy (Admin) kommentierte am 15.02.2009 um 18:00 Uhr:
Das sind gute Neuigkeiten, Ramon, dass du dein Asthma losgeworden bist. Eine Therapiegruppe mit Didgeridoo ist eine Super-Idee. Es gibt in Freiburg auch Hilfe für autistische Kinder mit Didgeridoo. Auch in Norddeutschland arbeitet ein Didgespieler mit behinderten Kindern. Irgendwie tut es allen gut ;-) Danke für deinen Beitrag.
Jan meinte am 07.02.2009 um 15:28 Uhr:
Didgeridoo oder Yidaki?
Kannn deine Erfahrungen voll bestätigen!
Sammle gerade erste Erfahrungen aber nachdem ich raushatte, wie´s funktioniert und mich erste halbe Stunde an immer länger und schöneren Klängen erfreut hatte, musst ich pausieren, weil immer wieder losgeheult habe!
Nicht, daß mich schlecht gefühlt hätte - war einfach die Entspannung und Freilassen von angestautem Stress, Wut, Trauer.
Hab da vergleichbare Erfahrungen mit Yoga, was ja auch vorrangig durch die Atemtechnik wirkt. Als Kind Asthma gehabt, entsprechend verkorkste Atemgewohnheiten und vielleicht sogar deshalb auch immer mehr so´n "in mich Zurückzieher" gewesen, der jeden Ärger in Muskelverspannungen verpackt.
Bin jetzt jedenfalls endgültig überzeugt:
Atmung ist das halbe Leben!
Und Yidaki kann mit hohem Spaßfaktor gesunde Regulierung dabei bieten.
Richy (Admin) kommentierte am 07.02.2009 um 15:35 Uhr:
Ja Jan, jeder erlebt das Didgeridoo auf seine ganz eigene Art und Weise. Ich wurde halt agressiv und überschwenglich, später dann fröhlich und gelassen und so ist es auch geblieben bis jetzt. Das Didge scheint das zu befreien, was raus will und nicht soll oder kann. Tut auf jeden Fall gut.