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Wetter und Klima in Australien

Aktuelles Satellitenbild

Aktuelle Temperaturen in Australien - Diese animierte Grafik stammt vom Internet-Dienst der Australian Broadcasting Corporation. Längere Ladezeiten möglich
Quelle: ABC

Aktuelle Temperaturen in Australien

aktuelle Temperaturen Australien

Die Vegetation Australiens

Australiens kostbarster Lebensraum ist zweifelos der Regenwald. Der tropische Regenwald zeigt sich nirgendwo eindrucksvoller als im nördlichen Queensland, wächst aber auch in Teilen der nördlichen Küstenregion im Northern Territory und Western Australia, wo genügend Regen fällt. Ein gleichermaßen fasziniereder gemäßigter Regenwald bedeckt weite Flächen des kaum erschlossenen Südwestens Tasmaniens. Hier ist die Heimat der Südbuche und eines der langlebigsten Bäume der Erde, der Huonkiefer. Noch bedecken ausgedehnte Wälder einige unzugängliche Gebiete im Südosten und Südwesten, doch die Abholzung fügte den Waldbeständen schwere irreparable Schäden zu. Am häufigsten sind die verschiedenen Arten des Eukalyptus (gum tree) verbreitet; zu diesen zählen einige der höchsten Bäume der Erde wie der Königs-Eukalyptus in den Küstenwäldern Victorias oder der Karribaum im südwestlichen Westaustralien. Busch- und Wüstenvegetation Abseits der Küste entdeckten die Pioniere undurchdringlichen malle (dichtes Buschwerk niedrigwachsender Eukalypten) oder offeneres, parkähnliches Waldland.

Die ursprüngliche Flora wurde weitgehend durch Rodung in Weideland umgewandelt, heimische Gräser und Kräuter mußten exotischen, hochertragsreichen Arten (high yielding variety) weichen. Die Wüste ist wohl Australiens interessantestes Ökosystem. Hier gewähren Salzbusch, Spinifex und gelegentlich die Wüsteneiche Skorpionen, Spinnen und anderen Tieren Schutz. Die Samen vieler kleiner Pflanzen entfalten sich bei spärlichem Regen in eine wahre Blütenpracht.

Die Geologie Australiens

Australien ist nicht nur einer der trockensten Kontinente sondern auch ein Kontinent mit sehr geringen Reliefunterschieden. Nur ca. 7% der Oberfläche ragen höher als 600m über den Meeresspiegel. Die höchste Erhebung ist der Mt. Kosciusko mit 2227 Metern. Der Mt. Kosciusko gehört zu einer Kette von Bergen, die sich entlang der Ostküste zieht und (unterbrochen durch die Bass-Straße) bis Tasmanien reicht. Die Kette besteht aus eingerumpften paläozoischen Tasmaniden und wurde durch neogene Bruchtektonik zu Horst- und Kippschollen erhoben. In seiner Gesamtheit wird diese Kette als Great Dividing Range bezeichnet. Australien ist eine große Insel und gleichzeitig ein ganzer Kontinent, der in weiten Teilen leer und unwirklich ist.

Dies ist das Ergebnis der Erosion von Millionen von Jahren. Obwohl es noch immer leichte Erdbeben in Australien gibt, gehört dieser Kontinent zu den stabilsten Erdteilen der Welt (Festland-Massiv). Schwere Erdbeben oder Vulkansausbrüche sind hier beinahe ausgeschlossen. Während der letzten 100 Millionen Jahre fanden auf dem australischen Kontinent keine gebirgsbildenden Vorgänge mehr statt. Australien kann sich zu recht als der älteste Kontinent der Welt bezeichnen. Seit 1700 Millionen Jahre fanden im Westen keine größeren Gebirgsbildungen mehr statt. Folge davon ist die eingerumpfte Landschaft ohne nennenwerte Erhebungen. Zusammen mit Afrika, Neuseeland und Neu Guinea gehört Australien zu der Landmasse des Gondwanalandes. Man geht davon aus, daß sich im Frühtertiär die Landmassen von Gondwana getrennt haben und auseinanderdrifteten. Durch einen postpleistozänem Meeresspiegelanstieg wurden die Landmassen von Tasmanien, Neuseeland und Neu Guinea voneinander getrennt. Das westaustralische Plateau wurde mit seinen paläozoischen Ablagerungen im Tertiär herausgehoben, während Ostaustralien aus jungtertiären Gebirgszügen besteht. In der Senke zwischen diesen beiden geologischen Großeinheiten liegen dagegen Sedimente aus mesozoischen und tertiären Gestein. Geomorphologie Urzeitlicher Erdaufbau Vor ca. 100 Millionen Jahren war Australien Teil von Gondwanaland, dem südlichen Urkontinent.

Dieser zerfiel allmählich in die heutigen Erdteile Antarktis, Südamerika, Afrika, Indien und Australien. Die Vergangenheit Australiens reicht aber noch weiter zurück. Vor mehr als 600 Millionen Jahren erhoben sich alte präkambrische (geologisches Zeitalter) Felsen über dem Kontinent, zu deren Überresten heute noch die Eisenerzlager von Pilbara in Westaustralien zählen. Ein Großteil des kontinentalen Kernlandes versank periodisch im Meer, dessen Relikte die Sand-, Muschel- und Schotterablagerungen oder der Kalkstein der Nullarbor-Ebenen sind. Außerdem wuchsen große Korallenriffe heran, die nach ihrer späteren Heraushebung aus dem Meer die weiten Höhlensysteme von New South Wales und Queensland schufen und wie ein Wall die Kimberleys nach Süden begrenzen.

Das Große Artesische Becken, das mit seinem unterirdischen Wasser das Outback lebendig erhält, entstand ebenfalls zu dieser Zeit. Jüngere Veränderungen Vor etwa zwei Millionen Jahren fiel im trockenen "Roten Zentrum" Australiens wesentlich mehr Regen, wovon heute noch die Palmen und andere Pflanzen zeugen, die in den Schluchten der kargen Höhenzüge Nischen gefunden haben. Im Osten wuchs die Great Dividing Range im Zuge vulkanischer Tätigkeiten weiter; ihr südlicher, alpiner Abschnitt war (zusammen mit dem tasmanischen Hochland) der einzige Teil Australiens, der während der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren von Gletschern bedeckt wurde. Mit der Eisschmelze hob sich der Meeresspiegel und schuf dabei einen Naturhafen für das heutige Sydney. Gleichzeitig wurden die Landbrücken nach Tasmanien und Neuguinea unterbrochen. Vor ca. 5000 Jahren bedeckte ein Vulkanausbruch die Ebenen des südwestlichen Victoria mit Lava, die eine Landschaft von Kegeln, Kraterseen und fruchtbarer Erde bildete.

Klima Australien

Klima in Australien

Durch die Lage Australiens auf der Südhalbkugel sind die Jahreszeiten um 6 Monate unterschiedlich mit den uns vertrauten Jahreszeiten. Von September bis November herrscht Frühling in "Down under", Dezember bis Februar ist Sommer, März bis Mai ist Herbst und Juni bis August ist die beste Zeit zum Skifahren in den Snowy Mountains. Diese ausgeprägten Jahreszeiten gelten aber nur für den südlichen Teil Australiens. Im Norden (nördlich des südlichen Wendekreises) beginnen die Tropen, die kein Jahreszeitenklima, sondern ein Tageszeitenklima aufweisen.

!!! Zur Zeit des Monsuns ist der Norden besser zu meiden, im australischen Winter dagegen herrschen hier sehr angenehme klimatische Verhältnisse:

warme Tage mit klarem blauen Himmel und angenehm kühlen Nächten. In diesen Gebieten wird nur zwischen der Dry (Trockenzeit) und der Wet (Regenzeit) unterschieden. In der Regel kann davon augegangen werden, daß die Temperaturen von November bis März überall im Land hoch sind. Im Süden ist der Winter kalt mit viel Schnee in den Gebirgen. Noch kühler ist der winterliche Inselstaat Tasmanien, der durch die Bass Strait südlich von Melbourne vom australischen Kontinent getrennt wird. Eine weitere Besonderheit der Lage auf der Südhalbkugel ist, daß die Sonne mittags im Norden steht. Man sollte das bei der Orientierung im Outback beachten! Im Inneren des Landes kann es im Winter nachts sehr kühl werden, doch die Tage sind warm und sehr klar. Die Sommertemperaturen sind dagegen sehr heiß. Für die Reiseplanung bedeuten die vertauschten Jahreszeiten: Im Süd-Winter vom australischen Norden in den Süden fahren, um den allmählichen Temperaturanstieg auszunutzen; Im Süd-Sommer von süd nach nord fahren, um der Hitze und den Monsun-Regenfällen im Norden zu entgehen. Australien kann grob in 4 Klimazonen eingeteilt werden:

1. Tropen

Zum Bereich der Tropen zählen die nördlichen Teile Queenslands, N.T. und Western Australia. In den Tropen herscht das ganze Jahr über feucht-heißes Klima vor. Entlang der Küstenlinie fallen hohe Niederschläge während der Regenzeit (Dezember bis März). Im Landesinneren liegen die Temperaturen tagsüber deutlich höher, dagegen kühlt es nachts stark ab, so daß Temperaturen um den Nullpunkt erreicht werden können. Während den Sommermonaten ist die Hitze dagegen unerträglich. Von extremen Wandertouren wird zu dieser Zeit abgeraten.

2. Subtropen

Die Subtropen liegen noch im Einfluß der Tropen, allerdings in abgeschwächter Form. Diese Klimazone umfaßt vor allem Queensland und Teile Westaustraliens. Durch die abgeschwächten Temperaturwerte und ein ganzjährig angenehmes Klima ist diese Region für Urlauber attraktiv.

3. Kontinentale Trockenzone

Unter den Trockenzonen versteht man in erster Linie die weiten Wüstengebiete Australiens (Outback). Niederschläge fallen hier nur während der Wintermonate oder überhaupt nicht. Durch die hohe nächtliche Energieaustrahlung (fehlende Wolkendecke!) kommt es in den Wüstengebieten nachts zu Frost.

4. Gemäßigte Zone

In den südlichen Teilen AustraliensMittelmeerklima beschreiben. Die Temperaturen schwanken zwischen 10°C und bis zu 38°C im Sommer. Nur die südlich vorgelagerte Insel Tasmanien hat ein etwas rauheres Klima, bedingt auch durch die Nähe zum Südpol. Aus dieser weiten Fächerung von Klimazonen ergibt sich auch ein Vorteil für den Touristen: In Australien ist immer irgendwo das richtige Wetter für einen tollen Urlaub. So kann man im Juli im Norden am Great Barrier Reef tauchen und im Süden skifahren! Dieser Text stammt von http://www.australien.com/info/geograph/geologie.htm